Volkswirtschaftslehre (VWL)
Du analysierst wirtschaftliche Zusammenhänge auf gesamtgesellschaftlicher Ebene — von Inflation über Arbeitsmärkte bis zu Wirtschaftspolitik.
Dauer
Bachelor 6 Semester, oft + Master 2–4 Semester
Gehalt (Richtwert)
Kein Ausbildungsgehalt (Studium), Einstiegsgehälter nach dem Abschluss zählen v. a. mit Master und im Finanz-/Beratungssektor zu den höheren.
Voraussetzungen
Abitur, an vielen Unis zulassungsfrei, an einigen (z. B. Mannheim, München) moderater bis hoher NC. Solide Mathekenntnisse sind wichtiger als wirtschaftliches Vorwissen.
Typischer Alltag
- Vorlesungen zu Mikro-/Makroökonomie, Statistik und Ökonometrie
- Mathematischer Anteil deutlich höher als bei BWL
- Modellbildung und Datenanalyse in Übungen
- Praktika in Banken, Ministerien oder Forschungsinstituten empfohlen
✓ Passt gut, wenn du …
- Mathe und Statistik dir eher liegen als reine BWL-Praxisfächer
- dich für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge interessierst, nicht nur für einzelne Unternehmen
- mit viel Theorie und Modellen am Anfang klarkommst
✗ Eher nicht, wenn du …
- du praxisnahes Unternehmenswissen suchst (dann eher BWL)
- dir Statistik/Mathematik grundsätzlich schwerfällt
Analytisch-forschend · Strukturiert-organisierend — mach den Was-nun-Quiz, um zu sehen, ob dein Typ passt.
Ähnliche Wege
- Betriebswirtschaftslehre (BWL)Du lernst, wie Unternehmen funktionieren — von Marketing über Finanzen bis Personal — und bereitest dich auf Fach- oder Führungsaufgaben vor.→
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Nächste Schritte
Quellen
Dauer, Voraussetzungen und Gehalts-Richtwerte orientieren sich an diesen offiziellen Stellen — für den aktuellen Stand bei diesem konkreten Beruf gilt die jeweils dort verlinkte Live-Datenbank:
Orientierungswerte ohne Gewähr — Gehälter und Zulassungsbedingungen variieren nach Branche, Region und Tarifbindung. Maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Betriebs bzw. der Hochschule.