Wirtschaftsinformatik
Du verbindest IT und Betriebswirtschaft — von der Softwareentwicklung bis zur digitalen Transformation von Unternehmensprozessen.
Dauer
Bachelor 6–7 Semester, oft + Master 2–4 Semester
Gehalt (Richtwert)
Kein Ausbildungsgehalt (Studium), Einstiegsgehälter nach dem Abschluss zählen zu den höheren unter Wirtschaftsabsolvent*innen, besonders in Beratung und IT-Konzernen.
Voraussetzungen
Abitur oder Fachhochschulreife, an den meisten Hochschulen zulassungsfrei, an einigen Unis moderater NC. Interesse an IT UND Wirtschaft gleichermaßen wichtig.
Typischer Alltag
- Vorlesungen zu Programmierung, Datenbanken, BWL-Grundlagen und Prozessmanagement
- Projektarbeiten zur Digitalisierung realer Unternehmensprozesse
- Schnittstellenrolle zwischen IT-Abteilung und Fachbereich üben
- Praktika in Unternehmens-IT oder Beratung stark empfohlen
✓ Passt gut, wenn du …
- dich für Technik interessierst, aber nicht ausschließlich programmieren willst
- gern zwischen IT und Business vermittelst
- Prozesse und Systeme gleichermaßen verstehen willst
✗ Eher nicht, wenn du …
- du dich lieber auf reine Softwareentwicklung konzentrierst (dann eher Informatik)
- dir betriebswirtschaftliche Inhalte grundsätzlich zu trocken sind
Analytisch-forschend · Strukturiert-organisierend — mach den Was-nun-Quiz, um zu sehen, ob dein Typ passt.
Ähnliche Wege
- InformatikDu beschäftigst dich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen von Software, Algorithmen und Systemen.→
- Betriebswirtschaftslehre (BWL)Du lernst, wie Unternehmen funktionieren — von Marketing über Finanzen bis Personal — und bereitest dich auf Fach- oder Führungsaufgaben vor.→
- Data ScienceDu analysierst große Datenmengen mit Statistik und Machine Learning, um daraus Erkenntnisse und Vorhersagen abzuleiten.→
Nächste Schritte
Quellen
Dauer, Voraussetzungen und Gehalts-Richtwerte orientieren sich an diesen offiziellen Stellen — für den aktuellen Stand bei diesem konkreten Beruf gilt die jeweils dort verlinkte Live-Datenbank:
Orientierungswerte ohne Gewähr — Gehälter und Zulassungsbedingungen variieren nach Branche, Region und Tarifbindung. Maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Betriebs bzw. der Hochschule.